Astrologie – Analogien in der Welt

Astrology – The World in Analogies

Maya-Kalender und Bewußtseinswandel mit Pluto in Steinbock

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Schon am 22.2. bekam ich eine Mail von D.M., sorry, daß ich sie erst jetzt beantworte…

Guten Tag Herr Becker,
ich habe am 9.1.2009 in Ihren Jahresüberblick gehört und fand ihn sehr interessant. Vielen Dank!

Die derzeitige Zeitqualität wird nach meiner Ansicht von Pl. in geprägt. Dies interpretiere ich vorrangig als Bewußtseinswandel und es paßt auch gut zur Thematik des Mayakalenders. Ich habe „die Transformation des Bewußtseins“ von Carl Johan Calleman gelesen. Hier stellt sich die Frage, wie der 6. Tag (Blüte) mit dem Untergangsszenarium von in Einklang zu bringen ist? Brigitte Hamann u.a. kündigen ja den totalen Zusammenbruch des derzeitigen Wirtschaftssystems an, der ja eigentlich mit dem Ende der 5. Nacht hätte abgeschlossen sein müssen.

Derzeit kann ich noch nicht erkennen, welches praktische (materielle) Thema der galaktischen Unterwelt zurunde liegt. Nach Calleman dient sie der Heilung des Bewußtseins. Ich beschäftige mich seit einigen Jahren intensiv mit dem Thema „Heilwerdung“ und auf „rationeller“ Ebene bin ich der Antwort ein gutes Stück näher gekommen. Auf gesellschaftlicher Ebene erwarte ich aber andere Entsprechungen. Es stellt sich die Frage, welches evtl. unscheinbare Ereignis um den 5.1.1999 stattgefunden hat. In dieser Zeit wurde z.B die Einführung des Euro beschlossen. Es könnte etwas mit staatlicher Einigung zu tun haben – die Weltregierung vielleicht.

Was denken Sie dazu?
Mit freundlichen Grüßen

D. M.

Vielen Dank für die Rückmeldung! Oh, da werden so viele Themen angesprochen, daß ein kleiner Blogpost kaum zu reichen scheint…

Zunächst einmal empfinde ich die Behandlung der dreizehn Schritte bei Calleman für zu einseitig auf die „Tage“ beschränkt. Er hält an manchen Stellen nur die ungeraden Stufen für „wichtig“. Um also den sechsten „Tag“ zu begreifen (der von letzem November bis November 2009 geht, für die, die das nicht wissen), finde ich es auch wertvoll, ihn als „elfte Stufe“ zu sehen… unter diesem LINK hier  kann man lesen, wie ich vor Jahren mal den Ablauf der dreizehn Stufen formuliert habe (die Links auf der Seite sind evt. veraltet…).

„Blüte und Aufbruch“ können genauso wie „harsche Dissonanz“ als Paten-Worte für die ELF genommen werden… die ZEHN als die „Prüfung“ bringt harte Ergebnisse hervor, die dann aber auf der ELF in ihre atomaren Einzelteile zerlegt werden, damit die ZWÖLF zusätzlich zum „weltlichen Ergebnis“ der ZEHN dann die Atome in so göttliche Regelhaftigkeit bringen kann, sodaß aus weltlichem Stein (10) dann göttlich transparentes Glas (12) werden kann…

Wenn man den Aufbruch der 20 Jahre von 1952 bis 1972 (wir fliegen auf den , jawoll!) als letzten Zeitraum dieses Blühens und Aufbrechens (Studentenrevolte) als Paten-Zeitraum nimmt, kann man etwas von den derzeitigen Themen nachspüren.

Im Übrigen IST das derzeitige Wirtschaftssystem in meiner Sicht bereits zusammengebrochen… Die großen Kapitalgesellschaften sind quasi vom amerikanischen Staat übernommen worden und die Banken leihen sich untereinander kein Geld mehr.

Die Versuche, mit den „alten Mitteln“ alles wieder ans Laufen zu bekommen halte ich auch für höchstens eine „nicht mehr gespeiste Batterie“… da sieht es dann noch eine Weile so aus, als wäre alles wie früher…

Mal sehen, wann Herr sich der Europäischen Union anschließt… (ein Witz… vielleicht?!?)

Ja, die Einführung des Euro ist sicherlich auch ein gutes Paten-Ereignis für die Form von Einigung, die insgesamt im aller Menschen stattzufinden scheint. Wir müssen in eine „wir sitzen alle im gleichen Boot“-Mentalität hineinwachsen, eben weil der Planet begrenzt (Steinbock) ist.

Ich vermute aber, daß wenn wir in der Form „Regierung“ denken, daß wir dann das Maß der möglichen Entwicklung weit unterschritten haben. Im Moment hört sich „Weltregierung“ wie ein zweiter Aufguss der UdSSR an…

Das, was am Scheitern des „guten Gedankens“ beim Kommunismus am meisten Anteil hatte ist die dort vorausgesetzte „Selbstlosigkeit“… Ego-Menschen haben einfach nicht die „Größe“, nicht in Vetternwirtschaft und Stagnation zu enden… 

Hier ist der Bewußtseinswandel am Platz: wenn man verstanden hat, daß nicht „Glück“ durch Ereignisse in der Zeit erreicht wird, sondern daß man „die Zeit“ und „den Raum“ überwindet durch Glück. Glücklichsein als ANFANG wahrzunehmen und DANN innerhalb der Zeit und der Grenzen zu handeln, das könnte sowas sein… in meiner Sicht, was dem angesprochenen Bewußtseinswandel nahe kommt.

Wenn eines der Themen vom -Kalender „das Ende der Zeit“ ist, dann lohnt es sich, verstehen zu lernen, daß „ICH BIN“ ausserhalb der Zeit existiert. „Ich bin“ mein eigener Schöpfer. Und so eine Aussage würde auch „Ja“ zu meinen höchsten Steinbock-Qualitäten als „der Meister“ heißen… und so wäre Pluto in Steinbock dann ein schöner Zeitpunkt, um aus dem Konzept des „Erleidens“ der Zeit, des Raumes, des Schmerzes, auszusteigen.

Des-Identifikation mit den Formen könnte ein Aufruf von Pluto in Steinbock sein! Und natürlich wäre Pluto nicht Pluto, wenn er den scheinbaren Gegen-Part von „Identifikation mit Form“ nicht auch kräftig anheizen würde… und auf dem Feld gehen eine ganze Menge von Formen zu Bruch… uuups, wir wollten doch nur eine U-Bahn bauen für noch hektischere Verbindungen… uuups, da haben wir wohl unser Archiv auf dem Gewissen… (Pluto in Steinbock und sind auch gute Helfer für sowas…)

Also, ich kann nur dazu aufrufen, nicht so sehr auf die äußeren Ereignisse zu starren, sondern immer zu wissen: es geht um DAS BEWUSSTSEIN. Also auch um MEIN Bewußtsein. Je mehr ich es „schaffe“ „präsent“ zu sein, geistesgegenwärtig, hier, jetzt, desto weniger können die Schrecken der alten Ordnungen zugreifen.

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