Astrologie – Analogien in der Welt

Astrology – The World in Analogies

Vollmond im Steinbock… verbunden mit Pluto… heißer Sommer 2010

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Wie von vielen Astrologen schon weit vorher angekündigt, sollte dieser Sommer astrologisch eine entscheidende, eine wichtige Zeit sein. Von den astrologischen Konstellationen her ist es sehr wahrscheinlich, daß man von diesem Sommer später in einer Größenordnung spricht wie vom „11. September“ .

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Drei „große“ Planeten sind auf den ersten paar Graden der kardinalen, also eher aktiven, Zeichen miteinander in „Herausforderung“ begriffen… Saturn, Uranus und Pluto „kämpfen“ sozusagen um die neue Ordnung, die da zwischen Kontinenten entsteht, wenn sie aneinander reiben.

Dieser kommende Vollmond „spielt“ auf den selben Graden, Anfang Steinbock und Anfang Krebs mit, deshalb kann es sein, daß die großen Veränderungen in den nächsten Tagen sehr gut „am eigenen Leibe“ zu spüren sein werden. Sonne und Mond, die den Vollmond bilden, sind Platzhalter für „Herz und Magen“, für „Bewußtsein und Unterbewußtsein“ für „Bewußtsein und Fühlen“…

Gerade eben ist, wie jedes Jahr um diese Zeit, die Sonne in den Krebs gewandert (in der Grafik ganz oben). Am nächsten  Samstag mittag steht sie auf vier Grad Krebs und der Mond hat sich auf die gegenüberliegende Stelle, vier Grad Steinbock, geschoben (in der Grafik ganz unten).

Große Gefühls-Schübe sind zu erwarten, wenn der Mond, das Gefühl, so eng mit Pluto, dem Trieb, verbunden ist. Pluto bezeichnet Dinge, die vom einzelnen Menschen aus gesehen überlebensgroß wirken… das im Moment un-schließbare Öl-Bohrloch am Meeresgrund ist ein gutes Beispiel für plutonisches Pulsieren… die un-stopp-bare Kettenreaktion bei der Atomkraft wäre ein anderes gutes Beispiel dafür, daß Pluto immer etwas bezeichnet, das weit über die Kräfte und die Lebensspanne eines Menschen hinausreicht…  dagegen ist der Mond etwas ganz persönliches, das ur-eigene Gefühl.

Einerseits ist also dieser Vollmond ein Zeitpunkt, an dem man ein Gefühl  der Übergröße erleben kann, man versteht besser den Rhythmus von Leben und Tod… ebenso kann ganz persönliche Unachtsamkeit übergroß weitreichende Folgen haben.

Weil in Mitteleuropa der Gefühls-Teil dieses Vollmondes „unten“ im Horoskop landet, lohnt es sich besonders, achtsam zu sein für den Boden, auf dem man geht… das Bild vom „Minenfeld“ auf dem man wandelt liegt hier sehr nahe. Wandele weise!

Weisheit, Erfahrung, einzusetzen erscheint in diesem Vollmondhoroskop an einigen Stellen angemahnt zu sein. Die spielende Krebs-Sonne wird durch ihre Position „ganz oben“ zum Licht, auf das alle schauen, von dort wird geführt… es ist also eher die Kreativität des Managers, die hier gefordert wird… so etwa wie im Film „Apollo 11“ dargestellt, wo eine ausweglose, nicht vorhergesehene Situation dazu führt, daß alle Ingenieure aufgerufen werden, alle nur erdenklichen Lösungen durchzuspielen, alles ist erlaubt, „Mißerfolg ist keine Option“.

Dieser Sommer ist eine der größen Chancen der Menschheit, WIRKLICH Änderungen in die Welt zu setzen, die eine andere Sprache sprechen, als die Ausbeutungs-Mentalität von früher das getan hat.

Der Waage-Aszendent weist darauf hin, daß Integration und austariertes Zusammenleben die vornehmste Haltung und das angestrebte Ziel dessen ist, was da im inneren als Konflikte aufeinander prallt.

Die „Lösung“ für  diesen Vollmond liegt in der Demut der bisher unerkannten Hingabe. Chiron und Lilith am Anfang vom Fische-Zeichen bilden die hier blau gezeichnete „offene Tür“, die die beiden Pole des Vollmondes vereinen kann. Angemahnt wird eine ent-Identifizierung mit dem eigenen kleinen Ego-Ziel, hin zu einer Identifizierung mit „allem“. In die gleiche Kerbe haut auch der demütige Mars in der Jungfrau, der zum „Schicksal-Hinweis“ Mondknoten eine (blaue Linie) offene Tür sieht, aus dem 12. Haus der Auflösung ins Ur-Meer.  Zu wissen, daß es „mehr als das Meer“ nicht gibt, daß es sich lohnt, alles was einen jetzt umgibt als alles wahrzunehmen, was es überhaupt zu erreichen gilt… daß nur die Taten zählen, die „jetzt“ wirklich entstehen und nicht die, die man tut, um ein bestimmtes Zukunftsziel zu erreichen… da liegt die Hoffnung. Schmerzen der Vergangenheit tragen UND in Heilung der Gegenwart umsetzen, das ist Chiron.

Aktionismus hilft garnichts. Waage-Wahrnehmen, tasten, schmecken, riechen und das „DU“, das einem direkt begegnet (rechts in der Grafik) als Lehrer und brandneue Wachstumschance zu begreifen (Jupiter mit Uranus ganz rechts) ist die Mahnung dieses Vollmondes.

Ja, auch jetzt, in den Tagen vorher, wird ganz Vieles Zwicken und Zwacken, ganz alte Ur-Themen (vielleicht Familien-Wunden und Narben) werden ausgekotzt… hier liegt die Chance. Es kann ein Arbeitssieg fürs Zusammenleben dabei herauskommen! Die eigenen dunklen Erfahrungen mögen als Richtschnur fürs eigene Verhalten zu anderen gelten, Grund für Angst sind sie nicht! Die Begegnungen werden heftig, können aber sehr hilfreich, nährend und förndernd eingesetzt werden.

Wage es, weise zu sein! Spiele, lebe selbst die Veränderung, die Du in anderen sehen möchtest! Wenn DU so tust, als sei die Welt der liebevolle Ort, an dem Du immer leben wolltest, wird Deine Welt Dir folgen.

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