Astrologie – Analogien in der Welt

Astrology – The World in Analogies

Morgen Maya-Kalender-Ende?

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Eine liebe Freundin schrieb mir die Frage, was ich denn zum 21.12.2012 zu sagen hätte… weil ich ja den auch zur Deutung von Zeit benutze, Vorträge drüber gehalten habe und Calleman- und Kössner- Seminare genossen habe… was ich ihr schrieb, kann man hier lesen:
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Zum 21.12.2012

Lieben Gruß an Dich aus Muara in Brunei, wo mein Arbeitsplatz grade angelegt hat… es ist der 20.12.2012…. also einen Tag vor dem Datum, auf das „alle“ gestarrt haben…
Um Deine Frage zu beantworten: Ja, es ist gut, den 21.12. in zu begehen! Das ist aber kein besonderes Merkmal des 21.12.`12, sondern wäre meine Antwort für jeden Tag! Ja, die Hinwendung zur „Mitte“ des Geschehens, nämlich zu Dir als (Mit-)Schöpfer Deiner Erlebnisse… (Mitt-Schöpfer… Du als die Mitte Deiner Schöpfung, des Erlebnisses, das Du erlebst…) ist aus meiner Sicht immer wertvoll! Und wenn der Tag morgen dazu führt, daß sich mehr Leute ihrer Mitte zuwenden, wunderbar!
Was die Analyse der astrologischen Gegebenheiten angeht… da leben wir wohl in einem sehr umbruchhaften längeren Zeitraum, aber just der 21.12. sticht da für mich nicht als sooooo besonders heraus…
Daß Pluto und Uranus miteinander über längere Zeit einen 90-Grad-Winkel haben wird sicher die Zeit 2012-2013 in der Rückschau als sehr grundlegende Änderungszeit aussehen lassen… aber dafür gibt es nicht „den“ Stichtag am morgigen Tag… das Quadrat ist über die Jahre 5 Mal exakt, aber nicht jetzt gerade…
Jetzt im Moment ist eine gute Verbindung von Pluto und Saturn das Signifikante, also (R-)Evolution und Regeln, die sich lernend mit überkommenden Lehrmeinungen (Jupiter rückläufig) auseinandersetzen…
Es ist jetzt die Zeit, Wissenschafts- und Lehr-Irrtümer auszuräumen und das bessere Wissen in größere Regeln für die Zukunft zu gießen…
Aber auch das ist eine Sache, die so um diese Zeit herum einen größeren Zeitraum einnimmt, als das ein einziger Tag wäre…
Was „meinen“ Mayakalender-Ansatz angeht, die „Truecount“-Zählung nach Calleman… die hat ja schon im Oktober 2011 „offiziell“ geendet…
Aber das End-Datum ist für mich auch nicht sooo wichtig, wenn ich mir die Haupt-Lehre ansehe, die ich aus der Beschäftigung mit dem Maya-Kalender gezogen habe: Zeit ist das, was der Schöpfer daraus macht. Der Schöpfer bist Du, bin ich.
Auch alle Blaupausen, die „vorgegeben“ scheinen, sind relativ, nie absolut. Sie setzen sich immer ins Verhältnis zu Dir.
Wir haben es also, wenn wir uns nach den „Vorgaben der Zeit von aussen“ richten wollen mit einer Verwechslung zu tun. Man verwechselt den Handwerker mit dem Handwerkszeug…
Der Punkt ist, daß alles eins ist. Bei den Maya nennen Sie das „Hunab Ku“ … der die das Eine, aus dem alles entspringt…
Der Punkt für „das Eine“ ist: wende Dich nach innen, zu dem, was Du jetzt grade fühlst und bist… und folge zu jedem Zeitpunkt dem, was am meisten „schwingt“, was am meisten IN dir ruft, was Dein Herz am meisten zum Singen bringt… und wisse, daß es KEINEN anderen realen Zeitpunkt gibt, als jetzt… alles andere, das gesamte Bewußtsein von Zeit, sind Gedankenspiele, die nur funktionieren, wenn man sich auf eine bestimmte, gewählte, Form einläßt.
Und das Zeit-System mit 13×20 = 360 verschiedenen Tagesenergien der Maya ist ebenso wie unser Gregorianischer Kalender nur „wirksam“, wenn man sich darauf einläßt… wenn man sich entscheidet, die Welt unter diesem Blickwinkel sehen zu wollen.
Deshalb kann man die Maya-Zählung auch weiterlaufen lassen, wenn man es schön findet und wünscht… ich finde diese Blaupause sehr schön!
Diese Entscheidung wieder hat natürlich Auswirkungen im Schöpfungs-Raum… wenn viele viele viele Leute das Gleiche glauben, erschaffen sie auch die zu diesem Glauben gehörenden „Realitäten“. Es ist also durchaus denkbar, daß die 21.12.12-Geschichte, die in so vielen Schöpfer-Köpfen residiert dazu führt, daß viele Leute den 21.12. als besonders erleben…
Mein Punkt dabei wäre: wenn dieser Punkt in der Zeit als besonders erlebt wird, dann nimm diese Höhe der Schwingung für immer mit und sieh, daß IMMMMMMER ein Feiertag ist. Die Besonderheit liegt darin, daß es nur Dich gibt, die (der) das hier gerade erlebt. Und zwar immer. Und diese Besonderheit liegt innen. Das, was Dich jetzt gerade als Gefühl, als Eindruck, als Erlebnis trifft, ist das Wichtigste in Deinem Leben.
Und wenn das Schauen auf eine äußere Struktur, wie ein Zeitablauf oder eine astrologische Gegebenheit etwas in Dir zum Schwingen bringt, sodaß Du Dein jetziges Schwingen besser wahrnehmen kannst… hervorragend!
Wenn es Dir gelingt, die Unterschiedlichkeit dieses Momentes zu anderen Momenten in den höchsten Tönen zu loben, ohne die Besonderheit der vergangenen Momente für weniger lobenswert zu erklären, dann hast Du die Zeit gemeistert. Und darum geht es, nach meiner Meinung, beim Maya-Kalender… es scheint ein Zählungs-System zu sein, das sich nicht primär an Raum-Vorgaben wie die Drehung der Erde hält, sondern das mathematische Bewußtsein als Schablone benutzt, um erlebte Unterschiede im Einen auszudrücken… das kann ein wichtiger Schritt sein zur Des-Identifikation mit physischen Gegebenheiten und der Hinwendung zur Identität als Bewußtsein. Das „Ich“ mehr anzunehmen als denjenigen, der die Entscheidungen über Ansichten trifft, also erschafft, als denjenigen, der die Ergebnisse von Schöpfung „erleidet“.
Unterm Strich: der 21.12.2012 ist genau das, was Du denkst, das er wäre. Es ist das, was Du daraus machst. Und zu meditieren ist eine der schönsten Beschäftigungen, die ich mir als Schöpfer-Zeit vorstellen kann. Meditieren heiß primär erstmal gegenwärtig sein, aufmerksam sein ohne Handlungszwang… zu wissen, daß das, worauf Du Dein Bewußtsein richtest die Schöpfungen der Zukunft bestimmt und über Dein Inneres zu jubeln, Dich als wohlwollenden Schöpfer anzunehmen… was kann es Schöneres geben? Ja, meditiere! Und höre nie mehr damit auf, egal was Du tust! Egal, wie sich die Gegebenheiten ändern, es gibt immer Grund, den inneren Jubel darüber auszudrücken! Es gibt immer Grund, sich zu feiern… es gibt immer Grund, den inneren Vorgang der Schöpfungsmöglichkeit zu erkennen, zu bejahen und damit wunderbare Realitäten entstehen und vergehen zu lassen.
Alles Liebe aus Brunei!
Axel

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