Astrologie – Analogien in der Welt

Astrology – The World in Analogies

So läuft eine Maya-Kalender-Welle ab

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(Dies ist ein „alter“ Artikel von meiner Webseite)

-Wellen-Ablauf
1 bis 13

Bei den Mayas wird alles durch 13 geteilt. Alles, was mit Zeit und Form zu tun hat, gehorcht nach diesem Wissen der Regelung durch die 13.

Jede Stufe, jede Zahl, von 1 bis 13 hat für das Ganze, also die 13er-Welle, eine bestimmte Funktion. Jeder Ablauf wird ebenso in 13er-Einheiten gedacht. 13 bestimmte Tage hintereinander sind zum Beispiel so eine Welle. Man kann dazu auch „Trecena“ sagen.

Ganz egal, welches Siegel (aus 20 möglichen Maya-Siegeln) die Welle auf Ton EINS bestimmt, ist die grundsätzliche Aufgabe jeder Zahl, jedes dieser „Töne“ für die Welle gleich.

Die folgend dargestellte Reihenfolge von ablaufenden Themen bezieht sich nicht nur auf einzelne Tage. Alles, das durch 13 geteilt werden kann und einen Ablauf darstellt, beinhaltet dieses Muster. (Zum Beispiel teilen die Mayas das 365-Tage-Jahr in 13 Monde ein, wo die gleiche Ordnung innerhalb des Ablaufs dieser Monde gilt… und das ist erst der Anfang!)


Der magnetische Ton EINS

 

Hier wird „empfangen“. Das Thema der Welle „ist“.
Die Grund-Einheit wird gelebt. Alles kommt.
Dadurch, dass im Thema „Einheit“ so wenig auseinandersetzendes Potenzial vorhanden ist, können diese Tage häufig als etwas „müde“ erfahren werden.
„Bei sich sein“ ist ein allgemeines Thema der Einer-Tage ebenso wie „kommen lassen“, also ist es der „magnetische Ton“ Eins.


Der lunare Ton ZWEI

 

Auf der Zwei ist grundlegendes Auseinandersetzungspotenzial zu sehen und zu spüren. Paarigkeit in jeder Form ist das Thema.
Das „Anziehen“ des magnetischen Tons hat zur Folge, dass etwas „anderes“ angezogen wird.
Dieses Andere anzusehen, ob in Form eines geliebten Partners oder gehassten Gegners, ist Aufgabe der Zweier-Tage, also des „lunaren Tons“, Zwei.


Der elektrische Ton DREI

 

Die Drei verbindet die Pole der Zwei.
Wie eine Batterie erst durch Draht und Glühbirne zeigen kann, was mit ihrem Potenzial alles möglich ist, so sind Dreier-Tage Zeiten, in denen gut Katalysatoren, Zwischenstufen und Hilfsmittel gesucht und gefunden werden, um eine bloße Möglichkeit in eine reale Tat zu verwandeln.
Dienen, tun, ausführen, das ist die Aufgabe des „elektrischen Tons“, Drei


Der selbst-bestehende Ton VIER

 

Die Vier bedeutet den Raum, die Ausdehnung, die es braucht, um den „Dienst“ der Drei sichtbar auszudrücken.
Durch das Dienen (3) im Sinne meines Potenzials (2) erschaffe ich mir „Spielfläche“ der physischen Realitäten.
Auf der Vier werden Fragen nach den Grundlagen gestellt.
Vier Elemente, Vier Himmelsrichtungen, Vier Stuhlbeine, die Stabilität versprechen.
So ist die Vier auch der Abschluss einer ersten Grund-Einheit der Welle, wo sich um die grundlegendsten Gesetze und Tatsächlichkeiten gekümmert wurde. Bislang haben wir nur in Punkten gezählt.
Vier, der „selbstbestehende Ton“ der Form.


Der oberton Ton FÜNF

 

Die Fünf bedeutet eine neue Stufe der Fragestellung.
Zum ersten Mal wird die Frage „Wer?“ gestellt.
Die Physische Bühne der Vier wird also von „Jemandem“ betreten.
In die Vier des Würfels kommt in die Mitte ein Kern, ein Herz, ein Mensch.
In der Maya-Zahlen-Schreibweise kommt jetzt ein neues Zeichen dazu: Ein Querstrich – die Fünf.
Jemand, der vermag, Schlüsse zu ziehen, zu schöpfen, Punkte zu verbinden.
Bis zur Vier wurde gefragt „was ist was?“, ab jetzt gilt es zu klären, „Wer macht was?“.
Na, eigentlich: wer „will“ was machen. Die Physis wird sich bewusst, dass da „noch mehr“ ist, als pure Existenz.
Ich bin. Die Fünf, der „Oberton-Ton“.


Der rhythmische Ton SECHS

 

Ab jetzt wird es mehr-schichtiger.
Die Fünf des Menschen liegt zugrunde, wenn jetzt die magnetische Eins wieder oben draufkommt.
Der Mensch bekommt ein Thema.
Ich bin und es ist.
Dem Menschen, der sich auf der Fünf vielleicht noch stolz geplustert hat, fällt auf, dass er nicht allein ist.
Integration, Harmonie, Rhythmus zwischen sich und der Welt herstellen, das ist die Aufgabe der Sechs.
Ungleiches vereinbaren und Ego-Überhänge abschmirgeln, das ist der Wille des „rhythmischen Tons“ Sechs.


Der resonante Ton SIEBEN

Die Wellenmitte. Der Wellenberg.

Der Mensch und sein Potenzial.
Eine Zwei über der Fünf. Entscheidung als Mensch.
Ich bin ein Mensch und die Welt hält mir immer zwei Möglichkeiten vor Augen.
Ich lebe polar und muß mich ständig entscheiden.
An dieser Stelle der Welle ist der „Anschluss nach Oben“ am nächsten.
Auf den Berg steigen und Gebote abholen wie Moses, von oben am besten auf das Gewesene und das Kommende zu sehen. Zur Not kann ich mich „hier oben“ noch mal total um-entscheiden.
Fragen und Schwingen sind die Aufgaben am „resonanten Ton“ Sieben.


Der galaktische Ton ACHT

Jetzt geht’s lo-hoos!

Huiii, die Drei auf der Fünf lässt das Geschehen aber mal richtig knallen!
Der erste Anschub, der den Schlitten so richtig in Fahrt bringt.
Dienst (3) des Ego (5) ist manchmal auch Dienst fürs Ego.
Harte Bandagen setzen sich druch.
Bahn frei für was ich will.
Hier wird Tätigkeit focussiert, setzen wir uns ein, tun wir!
Nachjustiert und gefragt wurde auf der Sieben, jetzt können wir Tun, Tun, Tun.
Was kostet die Welt? Den „galaktischen Ton“ Acht!


Der solare Ton NEUN

Gut, gut, die Acht hat die Rakete im Prinzip heftig auf ihren Weg geschleudert, jetzt kommt aber die formende Instanz der Vier auf der Fünf zu liegen.

Na, wohin soll die Reise denn wirklich in der Realität gehen, mein lieber galaktischer Heißsporn?
Auf dem Ton Neun kommen Lehrer und das Lernen ins Spiel.
Justatioren und Justiziare, die Fragen stellend formen, die den Grundantrieb mit Formungswillen verbinden.
Wohin geht die Reise?
Der „solare Ton“ Neun beantwortet und stellt diese Frage.


Der planetare Ton ZEHN

Und dann scheint die Reise auf einmal am Ende.

Ein zweites Ich stellt sich ein.
Eine zweite Fünf legt sich auf die erste.
Nanu? Ein Über-Ich vielleicht?
Da scheint die Frage angebracht: Naaaa, was hast Du getan?
Was kam heraus, wie sieht es aus, das Du formtest, was Du er-lebtest… oder so ähnlich.
Bislang war der Mensch mit seiner kleinen Welt allein in sich als Ego, die zehn ist der „Test von oben“, da will „Jemand“ (der man auch selbst sein kann) Ergebnisse sehen! Ende gut, alles gut, das ist die Stimmung auf dem „planetaren Ton“ Zehn. Geprüft – Bestanden!


Der spektrale Ton ELF

Auf der Zehn war es noch nicht klar, dass eine dritte Ebene der Zahl-Symbole eingeführt werden wird.

Aaaber hier ist sie, die neue, höhere Realität.
Verkörpert durch einen neuen Punkt. Nochmal obendrauf.
Und von diesem neuen Punkt aus sieht alles anders aus.
Das vorläufige amtliche Endergebnis muß leider von einer neuen Warte aus „verhackstückt“ werden.
Damit Sphären, die weit über das „Über-Ich“ hinausreichen etwas mit den durchlebten Informationen der Welle anfangen können, wird die schööööne Festigkeit der Zehn in winzige Stückchen zerbröselt.
Erden-Ergebnisse können eben nicht für sich allein bestehen bleiben.
Göttliche Erfahrungen heben die bekannte Welt aus den Angeln.
Das zumindest drückt der „spektrale Ton“ Elf aus.


Der kristalle Ton ZWÖLF

Was war denn so schlimm an der Zehn, dass sie zerlegt wurde mit der Elf?

Ihre Undurchsichtigkeit!
Hier schafft Stufe 12 Abhilfe: Die zwei über der zweifachen Fünf bedeutet Gegenüberstellung und das Vereinbaren zweier Welten.
Die göttlichen Muster finden auf der Erde solchen Widerhall, dass feste Materie, die übriggebliebenen Brösel der Elf, in göttlicher Ordnung zu betrachten ist…
Die Stofflichkeit eines Kristalls ist so göttlich geordnet, dass man hindurchsehen kann, obwohl die Struktur fest ist.
Der Auftrag nach Vereinbarung von göttlichem Prinzip und erdlicher Wirklichkeit heißt deshalb der „kristalle Ton“, die Zwölf.


Der kosmische Ton DREIZEHN

Und wenn sie nicht gestorben sind… oh, natürlich wandelt sich alles Erd-Potenzial, mag es noch so göttlich geordnet sein.

Also, da kommt der dritte Punkt auf der dritten Ebene und bringt Tätigkeit – wie bei der Drei und der Acht – diesmal nur in göttlicher Sphäre.
Tätigkeit, Dienst (3) an der Welt „der zwei Egos“ im göttlichen Sinne bedeutet: Information.
Die Bewegung heißt hier: Lösung der erdlichen Bindungen, gleichzeitig Übermittlung der Arbeitsergebnisse des gesamten Wellenlaufs an „den Kosmos“, an das Ganze, das durch diese Information reicher wird.
Alle Themen von allen Tönen der Welle sind in gedanklicher Form im „kosmischen Ton“ Dreizehn enthalten.

Übrigens kann auch dieser letzte Tag einer Kalenderwelle, seiner Unstofflichkeit wegen, bisweilen als etwas schläfrig oder unkonkret empfunden werden… diese Eigenschaft verbindet ihn quasi mit der nächstfolgenden Eins der nächsten Welle.


Copyright by Axel Becker

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