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Oh, es fühlt sich äußerlich an, als würde alles beim Alten bleiben, dabei ist unter der Oberfläche die Hölle am kochen...
Jedenfalls deute ich das aus den Planetenständen so...
Es gibt vier Planeten in fixen Zeichen, die jeweils miteinander im Clinch liegen. Das heißt im Prinzip, daß jeder vom anderen Veränderung verlangt, nur selber seine Pfründe behalten möchte... die Konstellation als Ganzes bedeutet: wiewohl dieser ständige Kampf der vier Ecken des Hauses stabil zu bleiben scheint, baut er sich innerlich heftigst um.
Die Neumond-Stellung im Steinbock am Anfang des Jahres 2006 spricht die selbe Sprache. In Steinbock, der langsamen Stetigkeit, beginnt jedes Jahr... aber daß ein Neumond zum Jahreswechsel passiert, ist nicht so häufig. Neumond-Situationen sind häufig Keim-Zeiten. Dort fängt etwas total Neues an, wenn auch „nur“ im Samen angelegt, wie bei einer Schwangerschaft. Von aussen mag noch nicht sooo viel zu sehen sein, da werden aber die grundsätzlichen Weichen gestellt.
Wo werden Weichen gestellt? Im Denken! Merkur hatte eine direkte Konjunktion mit Pluto. Wenn sich also wo was ändert, in diesem Jahr, dann in der Kommunikation, im Sprechen, Denken, Reden.
Bis diese Weichenstellungen bei der „Tat“ angekommen sind, mag noch ein kleines Weilchen dauern, deshalb sieht alles so bewegungslos aus. Anfang des Jahres war Mars ja auch noch im bedächtigen Zeichen Stier.
Die „großen“ Planeten wechseln dieses Jahr auch nicht ihr Zeichen, noch etwas, das eher auf Beständigkeit hindeutet. Einzige Ausnahme im letzten Teil des Jahres ist der Jupiter, der Lehrer, der Weise, der Guru, der dann endlich begriffen hat, daß das Tal der nötigen Tränen im Skorpion durchschritten ist und mit Jupiter im Schützen die große Sinnfrage auf uns zupurzelt.
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Es mag also sein, daß bis Ende des Jahres noch einiges an versteckter Gottes-Kriegerei auf uns zukommt, bevor dann mir Jupiter im Schützen ab Ende November 2006 wirklich endlich der Dialog der verschiedenen Lebensansätze beginnen kann.
Dabei informieren uns die rückläufige Venus und der rückläufige Saturn, im Horoskop des Jahresbeginns, daß Bequemlichkeit und „alles bleibt beim Alten“ so überhaupt nicht das Gebot der Stunde sind.
Mag sein, daß die neuen Beziehungsformen und insgesamt unser Selbstverständnis als Menschen an diesem Jahr noch wachsen müssen, bevor wir mit mehr Bewußtsein wirklich etwas Neues in unseren Beziehungen und Regeln erschaffen können.

(Jahres-Transit-Tabellen in dieser Manier bekommt man bei mir für die Transite auf das eigene Horoskop, wenn man eine "zeitlicher Überblick"-Sitzung bucht.)
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Bei den hier gezeigten mundanen Transit-Aspekten fällt auf, daß Jupiter, der Missionar, der Lehrer, der Richter, nicht bloß durch seinen Aufenthalt im Skorpion unter Druck gerät, sondern daß sich das Quadrat zu Neptun, einem anderen Planeten, der etwas mit Glauben, Heil und Religion zu tun hat noch bis weit in den Herbst hinzieht.
Die Dinge, die in uns und um uns Ende Januar an Erschütterungen zwischen "gelebtem Glauben" und "neuer Inspiration" zum ersten Mal angingen, werden Mitte März schon alles Alte in diesen Bereichen in heftiger Manier wegräumen beginnen, während die Installierung des "neuen spirituellen Tagesablaufs" noch bis Ende September auf sich warten läßt.
Sicher werden wir mit dem Saturn-Pluto-Trigon im November reich entlohnt durch brandneue Strukturen, die noch lange die Zeit überdauern werden.
Der Maya-Kalender fängt ja ganz woanders an.
Und trotzdem gibt es hier auch Bedeutungs-Gleichheiten der Themen dieses Jahres.
Das Maya-Jahr beginnt ja immer am 26.7. eines Jahres und dauert bis zum nächsten.
Das jetzt noch laufende Jahr ist ein dreizehner
Samen-Jahr.
Es werden die vielen Möglichkeiten, aus denen wir früher etwas gemacht haben abgeschätzt und in ihrem Wert beguckt. Der Informationsgehalt der vielen möglichen gehüteten Blüten der Vergangenheit wird erkannt. Es werden auch die vielen verschiedenen möglichen Wege für die Zukunft gewägt, auch wenn sie bislang noch nur konzeptionell da sind.
Ab dem Sommer 2006 kommt dann der wirkliche Maya-Neuanfang. Das Jahr des
magnetischen
roten Mondes heißt, daß es so richtig anfängt mit innerer Reinigung. Dreizehn Jahre, die zusammenhingen, sind vorbei, ein neuer Zyklus fängt an. Hier werden jetzt Krusten geschruppt, damit die eigentliche Struktur wieder zum Vorschein kommen darf.
Aktuelle Zeitqualität Winter-Frühling 2006
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Oh, sind wir alle froh, daß Venus seit Anfang Februar wieder direkt läuft? Mal ganz ehrlich, nachdem während Mars-rückläufig das viele Gammelfleisch so richtig hoch kam (Mars:Protein, Kampf, Muskel ... mehr darüber im Artikel über die Zeitqualiät Herbst 2005) und viele Männer in der Politik sich zurückzogen (Schröder, Stoiber, Müntefehring halb), wäre eine mögliche Prognose gewesen, daß wir es auf jeden Fall bei der rückläufigen Venus (Weihnachten bis Anfang Februar) mindestens mit einem
Süßwaren-Skandal und mit zurücktretenden Frauen zu tun kriegen würden.
Naja, soo falsch war die Annahme nicht, aber soo plastisch richtig nun auch wieder nicht. Einen kleinen Wein-Skandal hatten wir, wo Zuckerwasser und panschen eine Rolle spielte. Das passt gut zum Venus-Thema. Und zurückgetreten sind, soweit ich das sehen konnte, auch keine wichtigen Frauen, aber, und hier wird es interessant, wichtige integrative Politiker haben die Bühne verlassen.
Venus ist das Bemühen um Ausgleich, das manchmal auch als Genusssucht daher kommt. Daß als Ariel Sharon so krank wird, daß er die Führung abgeben muß, und alle dem einstigen Falken bescheinigen, er, nur er (der sicher genussfreudig ist/war) , hätte Hoffnung auf Frieden bei sich gehabt, das passt zu Venus rückläufig.
Daß sich gleichzeitig auch auf der anderen Seite die eher verhandlungsbereite, aber auch als schwächelnd angesehene Palästinenser-Seite zurückziehen muß und dafür den Hardlinern weicht, passt auch dazu.
Ebenso ist zwischen Weihnachten und Anfang Februar der Präsident im Kosovo gestorben, den alle für denjenigen hielten, der noch den Ausgleich zwischen den unvereinbaren Parteien bedeutete. Venus rückläufig im führenden Sternzeichen Steinbock bedeutete also auch, daß sich früher ausgleichende Führungskräfte verabschiedet haben.
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Und daß Kunst, also die Mohammed-Zeichnungen, zu dieser Zeit falsch verstanden wird und für ganz andere Dinge herhalten muß, passt ebenso in den Themenkreis der künstlerischen Venus, die sich im Steinbock kritisch hart zeigt und rückläufig „nach hinten los“ geht.
Sogar der Karneval zensiert sich selbst, um nicht mißverstanden zu werden. Enge Grenzen (Steinbock) für die Kunst.
Aber das, was sich im persönlichen Bereich „um mich herum“ in Beziehungen getan hat, in welcher Menge auf einmal alte Muster im Zusammenleben unter die Begutachtung kamen, sodaß es Krisen in den Lieben nur so hagelte, war das, worin sich die rückläufige Venus am deutlichsten für mich zeigte.
Dies ist ja auch ihre spezielle Disziplin: das physisch Kontakt-Machende zwischen Leuten. Schmecken, fühlen, riechen, das tut Venus. Und wenn dieser Bereich im Steinbock nach Regeln, Grenzen, Grundsätzen, Blöcken fragt und dazu noch zeitlich in die Vergangenheit gewandt, dann wird so manche Narbe in so manchem Herzen sichtbar, hörbar, fühlbar.
Die Zeit der großen Missverständnisse bzw. eigentlich deren Aufklärung durch Enttäuschung in Beziehungen hatte mehrere Phasen.
Der gesamte Februar 2006 ist davon geprägt, daß die Trümmer der alten Kämpfe mühsam zusammengesammelt werden und jeder sich darauf aufbauend ein neues Liebes-Fundament zusammenzimmert.
Viele Leute werden nach diesem Februar besser wissen, was sie denn wirklich in einer
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Beziehung wollen.
Und das ist auch so richtig nötig, denn wenn in der ersten Märzwoche die Venus in den Wassermann überwechselt, wird das ein turbulenter Liebes-Monat.
Daß sie dabei die Bereiche Schmerz (Chiron) und Transzendenz (Neptun) streift und sich alte Begrenzungen (Saturn) von weitem anschaut, dürfte sie nicht kratzen. Hat sie alles schon "durch". Ist alles schon mal da gewesen. Kann jetzt sinnlich geheilt werden.

Aufgrund des neuen Fundamentes, das wir alle uns mit Schmerzen gesucht haben, wird dann umso besser abgesprungen in Richtung freier Liebe.
Wassermann ist das Zeichen des Humors, der plötzlichen Veränderung nach System und der Freiheit. Wenn dort Venus ist, dann nehmen wir uns in unseren Festlegungen nicht mehr so Ernst.
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Ein kleiner Wermutstropfen ist dann in der Zeit dabei, daß Merkur, der Planet der Verständigung durch Worte, durch seine Rückläufigkeit (Info zu Merkurs Rückläufigkeiten) für drei Wochen in den freien Liebes-Federn auch so manches Missverständnis streut, sodaß dann im Frühling ab April, wenn Venus dann im gefühligen Zeichen Fische weilt, so einiges mit Heilungs-Energie wieder gerade gerückt werden muß.
(Mehr über Merkur rückläufig findet man bei der Zeitqualität Sommer 2005)
Ein schönes Datum zum Kennenlernen könnte der 18./19. April werden, dann trifft Merkur auf den Punkt der schicksalhaften Begegnungen, dem Mondknoten und Venus trifft Uranus... wer also seinen spirituellen Partner-Meister noch nicht traf, darf gern auf diese Zeit hoffen. Die Erfahrungen, die Venus im Wassermann mit Freiheit gesammelt hat, könnten sich dann als neuer, freierer Partner zeigen.
Und Mond im Schützen, der Pluto besucht, sollte wie eine Lunte wirken, die das ganze Gemisch zum Zünden bringt!
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Da Mars, der Mann, bis ebenfalls Mitte April im luftig-leichten Zeichen Zwilling umherschwirrt (nach sooo langer Zeit im behäbigen Stier wurde das auch mal wieder Zeit, meine Herren!), scheint es so, daß also diese sechs Wochen, März bis Mitte April, die umtriebigsten Zeiten für Liebes-Getechtel und Gemechtel zwischen Frau und Mann sind.
Ansonsten geht im Moment der Kampf zwischen den Religionen und spirituellen Auffassungen in höchst energetische Phasen. Neptun, der das unstoffliche Gottesbewusstsein spiegelt und Jupiter, der physisch ausgelebte Glaube, haben den „Streit-Aspekt“ der Quadrates miteinander. Sie sind eine der vier Kampfes-Wände, die ich in der Jahres-Übersicht ansprach. Dabei wird die Zeit von März bis Juli noch die alte, die umzuwandelnde Seite dieses Kampfes der Religionen zeigen (Jupiter bleibt so lange rückläufig), bevor sich dann im September die wirklich neue Lehre erstmalig zeigen darf. Das wird ein großer Akt, aber es lohnt sich!